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UMGANG & SCHULKLIMA
Der Umgang ist von gegenseitigem Respekt geprägt. Unsere Schule bietet einen attraktiven Lern- und Lebensraum.

1.     Wir grüssen einander.

2.     Wir üben Kritik in konstruktiver Weise und führen einen direkten und fairen Dialog.

3.     Alle Schulangehörigen bemühen sich um eine offene und einfache Kommunikation.

4.     Die Schulleitung setzt sich für langfristig attraktive und der Gesundheit zuträgliche Arbeitsbedingungen ein.

5.     Die Schule bietet psychologische und ärztliche Beratung an.

6.     Die Schule hat stille Arbeitsräume und die Mediothek zum konzentrierten selbständigen Lernen und Räume zur Bewegung, zur Erholung und Entspannung.

7.     Die Mensa bietet vielseitige und gesunde Verpflegung an.

Wir tragen Sorge zur Schulanlage und respektieren das Eigentum der Schulangehörigen.

LERNEN & UNTERRICHT
Wir setzen uns für einen anspruchsvollen, vielgestaltigen, prozess- und zielorientierten Unterricht ein. Wir lernen zu lernen.

1.     Wir führen in jedem Semester eine besondere Unterrichtswoche durch, in der wir projektartig arbeiten. Dabei soll ein Teil der Veranstaltung interdisziplinär im Team–Teaching angeboten werden.

2.     Im Unterricht werden unterschiedliche Lerntypen angesprochen und individuelle Lernstrategien aufgezeigt.

3.     In jeder grösseren Unterrichtseinheit werden die Lernziele angegeben und wichtige Inhalte hervorgehoben.

4.     In jedem Fach gibt es Gruppenarbeiten, die sich über einen Zeitraum von mehr als zwei Lektionen erstrecken.

5.     Die Schule unterstützt und schafft Formen, in denen die Schülerinnen und Schüler eigenständig und selbst verantwortet grössere Themenbereiche erarbeiten können.

6.     Die Erfahrungen und das Vorwissen der Lernenden werden im Unterricht gezielt aufgenommen.

      7.   Hausaufgaben werden als wichtiger Teil des Unterrichts erteilt, besprochen und kommentiert.

LEISTUNG & BEURTEILUNG
Motivation, Phantasie und Kreativität spornen alle Schulangehörigen zu hoher Leistung an. Die Beurteilung von Leistungsnachweisen muss transparent und fair sein.

1.     Alle Schulangehörigen sind bereit, hohe Leistungen zu erbringen.

2.     Die Überprüfung der Leistungen erfolgt in vielfältigen Formen und die Bewertung ist transparent und nachvollziehbar.

3.     Die Schule bietet zusätzliche Lernangebote (Nachhilfe, Freifächer usw.) an.

4.     Bei Maturaarbeiten erwarten wir Eigenständigkeit und Kreativität bei Prozess und Resultat.

5.     Schülerinnen und Schüler sollen Gelegenheit erhalten, ihre Leistung zu reflektieren und deren Qualität zu beurteilen.

      6.  Die Klausurentermine werden in Absprache mit den Schülerinnen und Schülern zu Semesterbeginn festgelegt. Der Prüfungsstoff wird frühzeitig mitgeteilt.

PERSOENLICHKEITSBILDUNG & SELBSTVERANTWORTUNG
Wir fördern die Entwicklung selbständiger Persönlichkeiten. Die Grundlage hierfür sind gegenseitiger Respekt und Ehrlichkeit.

1.     Die Schülerinnen und Schüler lernen selbständig zu denken und Verantwortung für sich und die Umwelt wahrzunehmen.

2.     Die Schülerinnen und Schüler erreichen die Fähigkeit, ihre Kompetenzen, ihr Handeln und dessen Folgen selbst einzuschätzen.

3.     Mit mindestens zwei längerfistigen Arbeiten entwickeln die Schülerinnen und Schüler die für die Maturaarbeit notwendige Selbständigkeit.

4.     Wir legen Wert auf einen ehrlichen Umgang mit den Absenzen.

5.     Versäumter Lernstoff wird selbständig nachgearbeitet.

6.   Durch Sprachaufenthalte und Klassenaustausch mit unseren Partnerschulen entwickeln unsere Schülerinnen und Schüler Verständnis für andere Kulturen.

MITSPRACHE & MITWIRKUNG
Alle Schulangehörigen tragen zum Erfolg unserer Schule bei, indem sie das Schulleben aktiv mitgestalten. Sie übernehmen Verantwortung und üben ihr Mitspracherecht aus.

1.     Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonen und Angestellte tragen gemeinsam zum Gelingen des Unterrichts und weiterer Aktivitäten (Besondere Schulwochen, Projekttage, Sporttage, Schulfeste, Bälle) der Schule bei.

2.     Die Lehrpersonen verstehen sich als Ansprechpartner, die auch ausserhalb der Unterrichtszeiten für alle Lernenden zur Verfügung stehen.

3.     Die Schülerschaft besitzt durch die Schülerorganisation ein Stimmrecht am Konvent. Schriftlich eingereichte Anliegen der Schülerschaft werden gleichberechtigt behandelt

4.     Abschlägige Entscheide der Schulleitung und der Lehrerschaft über Anträge, Ideen und Wünsche der Schulangehörigen werden begründet.

5.     Bei der Planung, Durchführung und Auswertung klassenübergreifender Anlässe (z.B. Projekttage, Besondere Unterrichtswochen, Skitage, Bälle) werden die Schülerinnen und Schüler miteinbezogen.

6.     Ein Informationskonzept regelt die interne und externe Information, deren Mittel und Wege sowie die Zuständigkeiten.

OFFENHEIT & ENGAGEMENT
Wir pflegen eine gute Beziehung zur Öffentlichkeit. Als UNESCO-assoziierte Schule setzen wir deren Ziele um.

1.     Wir laden die Öffentlichkeit zu Konzerten, Aufführungen, Ausstellungen, Präsentationen und weiteren Anlässen ein.

2.     Als UNESCO-assoziierte Schule realisieren wir Projekte und Aktionen, die den UNESCO-Grundsätzen entsprechen.

3.     Ein UNESCO-Team sorgt dafür, dass Impulse aus dem UNESCO-Netzwerk in geeigneter Form in den Schulalltag einfliessen können.

4.     Menschenrechts-, Friedens- und Umweltbildung wird in passenden Unterrichtsgefässen und in öffentlichen Veranstaltungen gefördert.

5.     Wir knüfpen und unterhalten Kontakte zu ausserschulischen Institutionen aus Forschung, Politik, Wirtschaft und Kultur.

6.     Mit jährlichen Sondertagen in den Bereichen Sport, Kultur und Gesellschaft fördern wir das Zusammengehörigkeitsgefühl und das Wohlbefinden.

7.     Ausnahmetalente aller Disziplinen tragen den Namen der Kanti Wil in die Öffentlichkeit und werden von uns unterstützt.

INNOVATION & ENTWICKLUNG
Wir sind eine innovative Schule. Wir sind offen für Impulse und beweisen Mut bei ihrer Umsetzung.

1.     Wir evaluieren unsere Schulstrukturen ebenso wie unsere individuellen Tätigkeiten und zeigen Lust zu Veränderungen.

2.     Wir nehmen aktuelle Erkenntnisse und wissenschaftliche Resultate auf und lassen sie in unsere Arbeit einfliessen.

3.     Wir stehen innovativen Ideen von Schüler- und Lehrerschaft offen gegenüber und unterstützen diese nach Möglichkeit.

4.     Die Fachgruppen treffen sich zweimal im Jahr zu einer Sitzung. Dabei sollen auf Anforderungen und Qualitätskriterien des Unterrichts überprüft und gegebenenfalls angepasst werden.

5.     Die Lernenden haben in jedem Fach mindestens einmal im Jahr die Möglichkeit, den Lehrpersonen ein Feedback zum Unterricht zu geben.

6.    Wir überprüfen regelmässig bei Ehemaligen den längerfristigen Effekt des Unterrichts auf den beruflichen und persönlichen Werdegang.